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Mittwoch, 11. August 2010

Und jetzt schon in Vilnius

Ja, was soll ich sagen. Die Tage verrennen wie im Fluge. Gestern sind wir von Riga nach Vilnius weiter gereist. Wir sind den ganzen Tag auf Achse und Abends eigentlich nurnoch platt, so dass mir einfach die Zeit und Lust fehlt das Blog zu schreiben :(

Also im Schnelldurchlauf:
Den Sonntag hatten wir "Schulfrei" und sind an den Ostseestrand in der Nähe von Riga mit dem Zug gefahren. Im Zug hätte die Ansage lauten können "Bevor es Beschwerden über den Ausfall unserer Klimaanlage kommt: Wir haben KEINE Klimaanlage" ;)
Montag Vormittag hatten wir eine Vorlesung über Social Business. Also wie kann man eine Geschäftsidee entwickeln, die sozial-nachhaltig sind und nicht profitorientiert sind. Der Dozent war im übrigen ein Deutscher, der jetzt in Riga lebt und eine ganz nette Social Business-Idee entwickelt hatte (Shit rules). Danach sollten wir in Gruppenarbeit eigene Social Business-Ideen entwickeln.
Am Nachmittag ging es dann noch auf einen Abstecher in die Cesi-Brauerei unweit von Riga.


Dienstag hieß es dann auch schon wieder Abschied von Riga nehmen. Vorher wurden noch die Social Business-Ideen der einzelnen Teams vorgestellt und ausgewertet.
Und dann ging es ENDLICH nach Vilnius :) Ich bin einfach glücklich wieder hier zu sein :)





Heute stand auf dem Stundenplan: "Entrepreneurship in Litauen" von einem ziemlich verrückten Unternehmensberater mit teilweise komischen Gedanken und Ideenansätzen, aber es waren echt unterhaltsame und interessante Stunden. Erste Aufgabe von ihm: alle sollen aufstehen, die Augen schließen, einen Schritt vorgehen und dann die Augen wieder öffnen....... strange oder? Und seine Antwort auf unsere Fragen Blicke: "In meinen Vorlesungen gehen die Studenten immer einen Schritt weiter und öffnen die Augen" :)


Der wirklich straff durchorganisierte Plan sah dann noch für den Abend eine Unternehmenspräsentation von dem Start-up-Unternehmen "Coffee Inn", einer Kaffee-to-go-Kaffeehaus-Kette in Vilnius mit innovativen und interessanten Ansätzen. Mein Kaffee am heutigen Tag: Pfefferminz-Mocka - Cappuccino mit Pfefferminzsirup und einer dicken Sahnehaube. Schmeckt besser als es klingt ;) Danach sind wir noch durch Vilnius geschlendert.... bzw. wurden durch einen Touristenführer durch Vilnius geschlendert.... war echt langweilig und schlecht geführt von ihm.... total abseits der interessanten Punkte in Vilnius.
Und Abends gab es dann kein Entkommen mehr für die Cepelinai (der Kleine Litauer hat bereits im letzten Jahr berichtet) in Cili Kaimas ;)

Freitag, 5. Juni 2009

Warum? - Darum!

Hier kommt die Antwort auf die (bereits angekündigte) Frage "Warum ist der kleine Litauer nur mit Mädels unterwegs?"

Der Hauptgrund ist eigentlich relativ simpel: Mädels sind kommunikativer (Punkt 1) ;) Also bei Facebook (für alle die es nicht kennen: es ist die internationale Variante von StudiVZ) frage ich einfach rum, wer interesse hat da und da hin zu fahren. Und komischer weise haben sich immer nur Mädels gemeldet. So war es zum Beispiel im März, als ich nachfragte, ob jemand Lust hätte in den Osterferien eine Ostsee-Rundreise zu machen. Tanya und Kristina haben sich gemeldet, denn sie wollten auch gleiche Tour machen .... so einfach... Tour gemeinsam geplant und gemeinsam rumgereist ;)
So ähnlich mit dem Minsk-Tripp: Vanessa hatte erzählt, dass sie mit ihren Freundinnen nach Minsk fahren wollte.... und dann hab ich mich da einfach mit reingehangen ;)

Ich wohne zwar auf einem Jungsflur im Wohnheim... aber keiner wollte so recht etwas rumreisen.... (Punkt 2: Mädels reisen gerne) ... so bin ich halt mit Hanna alleine nach Klaipedia gefahren. Andere Freundinnen sind das Wochenende davor nach Klaipedia gefahren als ich in Minsk war.

Und Punkt 3: deutsche Pünktlichkeit und Genauigkeit ;) Als wir zum Mittelpunkt von Europa gefahren sind, hatte ich einige Kumpels im Wohnheim gefragt, ob sie mitkommen wollen. Einige wollten mitkommen, aber keiner kam früh zeitig aus dem Bett ;) So waren wir von den ca. 6 Leuten, die mitkommen wollten, nur zwei... Hanna und ich...


aber was solls ;) mir hats gefallen ;)

Sonntag, 24. Mai 2009

Im Mittelpunkt Europas

Tja, wer hätte das gedacht: nicht weit von Vilnius liegt der Mittelpunkt Europas (Berechnungen von 1989, Masseschwerpunkt von Europa)...

Schaut einfach mal bei Wikipedia vorbei:
deutsche Wikipedia (viel zu wenig Infos...)
englische Wikipedia (bessere Infos, aber auf englisch ;) )

es rühmen sich mehrere Länder mit den verschiedensten Mittelpunkten von Europa, kommt ganz darauf an, wann und wie berechnet, und was zu Europa zählt und was nicht mehr ;)

hier das etwas breitspurige Touristen-Schild:
Verschwiegen wird jedoch, dass nach 2004 die Ergebnisse etwas korrigiert wurden und der Mittelpunkt jetzt irgendwo im Wald liegt ;)

Meine Lieblingsreisebegleiterin Hanna hatte mich gestern zum Mittelpunkt begleitet. Kumpels, die eigentlich unbedingt mitkommen wollten, haben sich früh um 7 doch für das kuschlige Bett und gegen den Trip entschieden ;)

Um eigentlich erstmal dort hin zu kommen, muss man schon echt studiert haben um dort hin zu kommen, wo man eigentlich hin will ;) Meine ersten Infos von der Touristen-Info hätten uns zum "Europos Parkos" geführt... ein Monumenten-Kunst-Park zu ehren des Mittelpunktes, jedoch 16 km davon entfernt.... nur durch Zufall fiel mir dieser Fehler auf, so dass ich am Freitag noch schnell Reise-Infos zum eigentlichen Mittelpunkt bei der Touri-Info holen konnte.
Denn in Litauen ist Touristen-Industrie noch mehr oder weniger ein Fremdwort..... Der Hill of Crosses war schon etwas schwierig mit dem Bus zu erreichen.... Der Mittelpunkt sogar noch schlechter. Nur ein paar wenige Busse fahren täglich dort vorbei.... welchen Bus man nehmen soll, erfährt man erst, wenn man das Ticket am Busbahnhof kauft..... der Zwischenhalt am Mittelpunkt von Europa steht einfach nicht am Bus dran (einfach unglaublich...) ..... dem Busfahrer sollte man übrigend bescheid geben, dass man da hin will.... sonst düst man da einfach vorbei ;) Nur eine Bushaltestelle in der Pampa verrät etwas von Zivilisation dort ;)
und so spektakulär ist der Platz dort auch nicht. Ein kleiner Hügel, mit einem kleinen gepflasterten Platz (das sieht auf dem Foto riesig aus, ist es aber nicht. denn es ist bereits der ganze Platz zu sehen ;) ) und einer Säule mit goldenen Sternen drauf.

Die Krone passt schon fast ;)


Früh um halb 10 waren wir die einzigen dort... sogar die Touristen-Info war noch geschlossen... auf dem Golfplatz nebenan war schon mehr los... also echt nix los dort.... da haben die Litauer noch ziemlich viel aufzuholen, was man da so alles touristisch verwerten könnte.....
Das Wetter war auch ziemlich öde und kalt, also haben wir um halb 11 den Bus zurück nach Vilnius genommen.

Samstag, 9. Mai 2009

Mit dem Segway auf Tiefflug durch Vilnius

Das Wetter hatte heute doch noch mit uns erbarmen, so dass wir nach dem Regenschauer Vilnius unsicher machen konnten: auf einem Segway (schaut einfach mal unter hier nach, was ein Segway ist: Wikipedia-Artikel, Video). Billig war der Spaß leider nicht, aber man gönnt sich ja sonst nix. Unseren Kindern und Enkeln wollen wir mal erzählen: Schaut, damit sind wir schon 2009 gefahren ;)

Die Bedienung ist relativ einfach, man muss sich dem Elektro-Fahrzeug nur anvertrauen:
leicht nach vorne beugen: das Ding fährt los, bzw. beschleunigt.
zurücklehnen: das Ding bremst.
gesteuert wird einfach durch beugen nach links bzw. rechts.
Die Maximalgeschwindigkeit ist offiziell 20 km/h, unsere Segways wurden aber leider bereits bei 12 km/h abgeregelt....

Es war einfach genial. Noch nie habe ich so viele grinsende Litauer in der Stadt gesehen ;)



Ein Kumpel von Daniel war auch mit am Start

Das Ziel unserer 1 stündigen Tour: die 3 Kreuze auf dem Hügel


Man kann freihändig auf dem Segway stehen, es balanziert sich automatisch aus.
Foto vor der Kathedrale: v.l.n.r: Bastian, icke, Hanna und Daniel

Montag, 27. April 2009

Minsk - so nah und doch so weit weg

... oder 4 Deutsche wagen sich nach Weißrussland...

Das Frühjahr ist eine tolle Zeit zum Verreisen... nicht zu kalt und nicht zu warm. Nach Kaunas, Vilnius, Riga und Stockholm führte nun meine Reise für 2 Tage nach Minsk: Nikolaij und Familie und Minsk besuchen.

Vor dem Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt.... und der begann bereits in Vilnius zu laufen.... nicht weil es so heiß hier war (über 10°C am Tag ging es nicht hinaus), sondern weil ein Visum für Weißrussland benötigt wird.

Dieses mal waren meine Reisebegleitung 3 Mädels aus Deutschland: Hanna (Bruchsal, bei Karlsruhe), Vanessa (Hannover) und Jana (Bremen)

Der einfachste Weg sich ein Visum zu besorgen ist der Gang ins Reisebüro. (Aus den ursprünglichen Planung mit Italienern im März wusste ich bereits, dass der Weg zur weißrussische Botschaft total umsonst ist, denn man muss zum Konsulat, in dem dann empfohlen wird ins Reisebüro zu gehen...). Im Reisebüro wollten die erstmal nur einen Pass haben, den sie an das Konsulat gesendet haben, um zu erfahren, ob es für uns Deutsche möglich ist im Reisebüro ein Visum zu beantragen..... weil wir STUDENTEN und aus DEUTSCHLAND (oder war der Grund: weil wir aus Westeuropa kommen? Ich weiß es nicht mehr) kommen.....
Meine Vermutung: Wir könnten ja als westeuropäische Intellektuelle (also Studenten aus einem demokratischen Staat ;) ) eine demokratische Revolution anzetteln ;) was natürlich von der weißrussischen Regierung nicht gern gesehen wird *gggg*
Nach über 2 Wochen warten kam die Nachricht: Wir müssen zum Konsulat, denn das Reisebüro kann keine Visas für uns beantragen.... wir hätten im Konsulat "noch ein paar Fragen zu beantworten"....

Also sind wir eine Woche vor der geplanten Reise (eher ging nicht, da wir ja auf die Antwort vom Reisebüro warten mussten...) zum Konsulat gefahren.... Freitag Mittag (17.4.).... um 15 Uhr macht das Konsulat zu... Und die Bearbeitungszeit für ein Visum ist normalerweise 1 bis 2 Wochen, oder man legt viel Geld auf den Tisch und bekommt das Visum in 15 Minuten.....

Könnt ihr euch noch an "Asterix und Obelix auf dem Weg nach Rom" erinnern.... die Prüfung in der Behörde um den Passierschein A38 (8. von 12 Aufgaben) zu erhalten? Richtig, so ähnlich kamen wir uns auch vor...:

Rein ins Konsulat: "Wir wollen ein Visum beantragen" "Passport, Formular" "ähm.... wir wollen das erst beantragen und wissen nicht welches Formular wir brauchen" "hier sind die Formulare" *Formulare ausfüllen* (was die nicht alles wissen wollen .... ;) ) danach anstehen um die Formulare und Pass abzugeben.... "Sie brauchen noch eine Kranken-Versicherung, die können Sie im Reisebüro gegenüber bekommen"
Also schnell rüber ins Reisebüro. Krankenversicherung für 2 Tage abschließen, dann wieder zurück ins Konsulat, Krankenversicherung vorlegen.... "Hier ist die Rechnung für das Visum... Sie können nur in Euro bezahlen" Also schnell alle Euro-Schein-Reserven rausgekramt und durchgezählt, es fehlten uns noch 20 Euro.... also mussten wir erst einmal eine Bank in der Nähe finden, in der wir Litas gegen Euros tauschen können... also rein in die Bank, Nummer ziehen, warten, Geld tauschen, und dann wieder zurück ins Konsulat. Geld an der Kasse bezahlt, mit dem Kassenbon wieder zurück zur Bearbeiterin, und dann hieß es warten. Eine halbe Stunde später klebte das Visum in unseren Pässen... :)
Ach wie toll ist es doch in der EU ohne Visas zu reisen.... es ist einfach zu anstrengend dieser Visa-Kram.

Mit den Bustickets und Visas ausgerüstet stiegen wir am letzten Samstag (25.4.) um 5:50 Uhr in den Bus Richtung Minsk. Die Litauisch-Weißrussische Grenze ist nur eine halbe Stunde von Vilnius entfernt. Von der Grenze bis nach Minsk sind es noch einmal nur 2 Stunden... jedoch ist da die Grenze dazwischen..... Und davor hatten wir die größte Angst.... Meine Erfahrungen (unfreundliche Grenzbeamten, die alles durchfilzen) von der polnisch-weißrussichen Grenze haben sich glücklicherweise nicht wiederholt. Wir mussten nur fast eine Stunde an der Passkontrolle rumstehen: Der Pass und das Visum werden eingescannt und wohl mit der (KGB ???) Datenbank abgeglichen: Vanessa hatte kein Problem, bei mir gab es kein Problem.... und dann kam Hanna dran.... *scan scan scan* und dann griff der Zollbeamte zum Telefon und fragte am Telefon irgendetwas nach.... *Schock* was könnte da falsch sein? zu viele Deutsche auf einem Haufen?? ;) Hanna war wohl in der Datenbank vermerkt, weil sie letztens ihren Pass im Reisebüro abgegeben hatte um zu erfahren, ob wir ein Visum im Reisebüro bekommen könnten.... und dieser Eintrag hat wohl den Zollbeamten stutzig gemacht... (weil der Antrag im Reisebüro ja abgelehnt wurde)... nach diesem kleinen Schreck, gab es dann doch noch den Stempel auf dem Visum :)

Am Busbahnhof in Minsk holten uns Nikolaij, Kate und Viktor ab. Hanna, Vanessa und Jana haben Kate und Viktor auf der Couchsurfing Webseite gefunden, die "die Couch zum Schlafen bereit stellen". Ich habe bei Nikolaijs Familie geschlafen.

Gemeinsam haben wir an dem Nachmittag Minsk erkundet (ja, ein Nachmittag reicht aus ;) ). Das Wetter war echt super. T-Shirt Wetter mit Bräunungsfaktor ;)
Abends sind wir dann in ein typisches weißrussiches Restaurant gegangen. Kate hatte noch zwei Freundinnen eingeladen, die gerne ihr Deutsch ausprobieren wollten :) So waren wir dann insgesamt 9 Leute. Die Rechnung für uns 4 Deutschen war riesig: 119.000 weißrussische Rubel....... klingt viel, ist es aber nicht.... der Umtauschkurs Litas-> weißr. Rubel: 1:1.000 (war garnicht so einfach eine Bank zu finden, die Litas nimmt... die Bankangestellt musste sich erstmal ein Buch organisieren und nachschauen, wie der Litaschein aussieht ;) ).Und danach luden uns Kate und Viktor noch zu sich auf ein lockeres Gespräch und Spielchen ein. Eine wirklich coole und freundliche Gruppe.

Sonntag habe ich erstmal ausgeschlafen :) Und habe Nikolaij meine Erasmus Fotos gezeigt und er seine Fotos von seinen USA und Deutschland Reisen. Meine restlichen Rubel hab ich in ca. 1,5 kg weißrussisches Konfekt investiert ;) Und Babuschka (Oma) habe ich noch besucht. Sie war richtig glücklich mich wieder zu sehen.... mit der Anmerkung: Ich sei ja immer noch so dünn ;) Meine letzten russisch-Reste musste ich zusammenkratzen ;) Und einen Coniack musste ich mit ihr trinken.... naja, es waren dann doch 2.... nach dem ersten kopfte sie auf ihren linken Schenkel und meinte, dass man ja auf einem Bein nicht stehen kann...... verdammt..... Die fette Salami hat mich vor schlimmen bewahrt....

Und Sonntag abend ging es dann auch schon wieder zurück nach Vilnius. Minsk, eine langweilige Stadt mit tollen Leuten :)


Hier noch ein paar Fotos:


Kolja und ich am Eingang der Nationalbibliothek.

Von der Nationalbibliothek Richtung Stadtzentrum
Kate aus Minsk und Hanna auf der Nationalbibliothek

Die Nationalbibliothek... als ich das letzte mal in Minsk war (2004), war sie noch im Bau
vor der Nationalbibliothek: v.l.n.r: Kolja, Viktor, Kate, Jana, Hanna, Vanessa

ein kleiner Abstecher in Koljas Chemielabor
der Platz war vor 3 Jahre noch eine große Baugrube.... jetzt ein riesiges 3 stöckiges Einkaufszentrum komplett unter der Erde mit Springbrunnen und Park auf dem Dach.

Die Stadt wurde schick für den 9. Mai gemacht = Tag der Befreiung von Nazi-Deutschland.
Der Platz vor dem Palast der Republik... ungewöhnlich leer... vor 5 Minuten waren noch paar Menschen zu sehen
Der Palast der Republik
"nur" 185 Kilometer bis nach Vilnius
letztes Wochenende im April: Hochzeiten am laufenden Band, denn der Mai ist kein guter Monat zum Heiraten (Mai im russischen ist gleichbedeutend mit Pech [oder so ähnlich ;) ] ). Brautpärchen waren überall in der Stadt zu sehen... überall!!
weißrussische Küche
bei Kate und Viktor
"Wer bin ich??": Mann im Mond und Heidi Klum
Peter Pan und Karl Marx
Martini und Baba Jaga ;)

Über Vilnius

Sonntag den 19. April war es endlich so weit: unsere Fernseh-Turm Exkursion. Lange geplant, jedoch verschoben wegen Schneefall Mitte März, dann kamen die Osterferien dazwischen.


Gemeinsam mit Roberta, Chiara, Benedetta, Moreno, Claudio (alle Italien...) und Robertas Mentorin erklommen wir den Fernsehturm im westlichen Vilnius um einen Blick aus 165 Metern Höhe auf Vilnius zu genießen. Fotografieren war natürlich verboten ;) Jedenfalls haben es die Schilder behauptet..... ;)
Alles Grüne sind Nadelbaumwälder in und um Vilnius, denn der Frühling ließ noch immer auf sich warten.

Richtung Nord-Ost: Mittig auf dem Bild am Horizont: irgendwo da liegt Kamschatka, mein Studentenwohnheim und Wirtschafts-Fakultät

Richtung Osten: Ein Blick in das Zentrum. Es sind die neuen Glasgebäude von der Neustadt und darüber die Altstadt zu sehen. Links auf dem Hügel im Mittelgrund: die Piles (=Burg, rot) und dahinter die 3 weißen Kreuze auf dem Hügel. Etwas rechts vor der Piles steht die weiße Kathedrale mit dem Glockenturm. Der Kirchturm in der Mitte vom Bild ist der alte Campus von der Universität

Südlich vom TV-Turm: Plattenbaugebiet "Lazdynai", mit "meiner" Schwimmhalle rechts im Mittelgrund.

Samstag, 17. Januar 2009

Internationale Party und Exkursion nach Trakai & Vilnius

Gestern fand eine kleine internationale Party statt. Jeder Sprachkursteilnehmer sollte sein Land in Form eines kleinen Imbisses vorstellen. Was hab ich gekocht? Richtig: Bratwurst und Sauerkraut ;)
Bratwurst gab es glücklicherweise im Supermarkt. Auch deutsches Sauerkraut konnte ich neben vielen anderen deutschen Produkten finden (verdammt noch mal, gibt es so viel deutschen Kram [und damit meine ich Produkte mit deutscher Aufschrift] hier zu kaufen? Bratwurst, Sauerkraut, Senf, Nudeln, Bier, Schlitten usw.)
Eingeladen war auch wieder eine traditionelle litauische Tanzgruppe: erst wurde vorgetanzt und dann von uns nachgehumpelt....

Heute stand eine Tagesexkursion nach Trakai und Vilnius an. Vilnius als Hauptstadt von Litauen liegt ca. 2 Stunden von Kaunas entfernt. Kurz vor Vilnius liegt Trakai, eine kleine Burg, die zwischenzeitlich mal Hauptstadt von Litauen war. Nachdem wir uns die Austellung angesehen hatten sind wir noch ins Restaurant um die für Trakai typische Mahlzeit "Kibinie" zu probieren: Hackfleisch in Blätterteig ;)

Danach ging es für 3 Stunden nach Vilnius... eine wunderschöne Stadt. In dem Kaffee, in dem wir dann uns aufgewärmt hatten, gab es auch Glühwein....... aus Deutschland.....

Ich freue mich schon, ab Februar dort für 5 Monate zu studieren.